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Bekannt wurde Harvey Milk als "Der Bürgermeister der Castro Street" über die Stadtgrenzen von San Francisco hinaus: Harvey Milk lebte offen schwul und kämpfte jahrelang für eine schwule Stimme im Stadtparlament, für seinen Sitz in der Stadtverwaltung. Er stand für einen Traum für den Traum aller Schwulen und Lesben, sich nicht länger verstecken zu müssen. Am 27. November 1978 findet die Polizei zwei Leichen in der Nähe des Rathauses, den Stadtrat Harvey Milk und den Bürgermeister George Moscone. Binnen weniger Minuten fasst die Polizei einen Tatverdächtigen, den Politiker Dan White. White, ein erklärter Fanatiker, gesteht die blutige Tat. Der Tod von Harvey Milk löst eine ungeheure Welle des Protestes aus. Zehntausende von Bürgern demonstrieren für Harvey Milks Vermächtnis, für ein Leben ohne Diskriminierung, und machen die schwulen Community zu einer unübersehbaren politischen und gesellschaftlichen Größe Amerikas. Am 19.2.2009 startete der grosse Kinofilm "Milk" in unseren Kinos. Der Film erhielt Oscars für Sean Penns Schauspielkunst und für Dustin Lance Blacks Drehbuch. Regie führte Gus Van Sant ("My Private Idaho"). Die Biografie "Harvey Milk Ein Leben für die Community" ist die ideale Ergänzung dazu - für politisch Interessierte und für schwule Männer, die mehr wissen wollen über die Person und politische Landschaft der 70er Jahre. Auch heute werden sich viele Leser für Leben und Wirken von Harvey Milk interessieren, weil er zu den markantesten Personen der modernen Zeitgeschichte gehört. Hier kannst du dir den Kinotrailer ansehen:
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