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Laut einer statistischen Erhebung haben drei Viertel der Heteros keinen Kontakt zu Homosexuellen, auch ein entspannter Umgang mit Schwulen und Lesben im Alltag ist immer noch alles andere als selbstverständlich. Dies wollen die beiden Geschwister Ariane und Björn Grundies jetzt ändern sie haben einen Homo-Ratgeber für Heteros verfasst. Die Autorin (27, "Schön sind immer die anderen") und der TV-Schauspieler (32, "Alphateam", Sat1) wollen darin die gängigsten Klischees und Vorurteile entkräften. "Die Idee zu dem Buch hatten wir, als jemand aus unserer Verwandtschaft sagte, Jörg Pilawa sei schwul, weil er einen Ring als Zeichen dafür am Finger trage", erzählt Ariane e-gay.ch. "Da dachten wir, es wird Zeit, dass die Heteros aufhören, sich mit ihrem Unwissen lächerlich zu machen. Ausserdem gibt es bisher kein Buch, das sich an die allgemein interessierten Heteros wendet." Das geballte Grundwissen vom anderen Ufer haben die zwei Geschwister (sie wussten schon früh um ihre gemeinsame Homosexualität) mit viel Witz aufgepeppt, sie nehmen ab und an aber auch ein Klischee zur Hand. "Wir gehen nicht bierernst mit dem Thema um", sagt Ariane. Dass die geneigten Heteros die schwullesbische Selbstironie nicht erkennen könnten, befürchten sie aber nicht. "Selbst unsere Oma hat es geschafft." Jetzt hoffen die beiden Gay-AufklärerInnen, dass mit dem Buch ihre Rechnung aufgeht: "Die Heteros sollen sehen, dass wir auch über uns selbst lachen können, dass sie keine Angst vor uns zu haben brauchen und dass Homosexualität so normal ist wie Heterosexualität."
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