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"Looking For Langston" ist ein kraftvoller Film über die Erotik junger schwarzer Männer; er spielt in Harlem in den 20er Jahren. Im schwulen Nachtleben zwischen Musik, Bällen, Drogen und Sex sucht Alex nach Beauty, dem Objekt seiner Begierde. "Looking For Langston" ist eine poetische Meditation über schwarze schwule Sexualität, angelehnt an die Biografie des afroamerikanischen Dichters der Harlem Renaissance, Langston Hughes. Es ist ein Film von grosser visueller, erotischer und sprachlicher Kraft über eine narzisstische Subkultur junger, schöner schwarzer Männer. Der Regisseur Issac Julien schafft eine Balance zwischen Bildern und Gedichten, dramatischen Spielszenen und Archivaufnahmen, die vom Rhythmus des Blues unterlegt ist selten wurde das, was Harlem in den Zwanziger bis Vierzigerjahren gewesen ist, so lebendig und sinnlich vermittelt. Da "Looking For Langston" das Lebensgefühl dieses Ortes, seine Musik, seine Kunstszene und die schwulen Partys mit Szenen aus dem New York der späten 80er kombiniert, ist dies auch eine zeitlose Erkundung schwulen Begehrens zwischen Schwarz und Weiß geworden.
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