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Auf den internationalen schwulen Filmfestivals ist der Belgier Bavo Defurne längst kein Unbekannter mehr und wurde mit zahllosen Preisen ausgezeichnet. Die hier vorgestellten Kurzfilme des Ausnahmetalents gehören zweifelsohne zum ästhetisch Anspruchsvollsten und Aufregendsten der letzten Jahre. Bavo Defurnes Stil ist nuancenreich und spielerisch. Er bezieht sich auf das Werk wichtiger Regisseure wie Dreyer und Eisenstein oder Fotografen wie Herbert List und Pierre et Gilles und stellt doch etwas völlig Eigenes dar. Schon die Filmtitel sind Programm und untersuchen die großen Themen einer schwulen Ästhetik: "Erste Liebe", "Schuljungs beim Sport", "das Pfadfinderlager", "Matrosen oder eine Variation zum Heiligen Sebastian" - Archetypen und Mythen, die die traurig schönen Bestandteile einer schwulen Ikonographie feiern und gleichzeitig hinterfragen. Durch den Einsatz charmanter, junger Laiendarsteller schafft Defurne einen einzigartigen Kosmos sinnlicher Erotik und romantischer Naivität.
Mehr Infos und Ausschnitte aus den Filmen findest du auf Bavo Defurnes Internetsite!
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