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Zu allen Zeiten hat die Geschichte bedeutenden und herausragenden Persönlichkeiten den Beinamen "Der Grosse" verliehen, ob zuu Recht oder zu Unrecht, sei dahingestellt. Alexander der Grosse hat in seiner Epoche die Welt verändert. Doch neben seinen kriegerischen und intellektuellen Leistungen beschäftigten Geschichten um seine schwulen Lieben schon Generationen von Homos. Alexanders Herrschaft war kurz, und Einschätzungen seiner Leistungen gibt es viele, ganz aktuell in einem Film von Oliver Stone. Das Urteil über Alexander schwankt zwischen euphori- scher Bewunderung und schärfster Ablehnung, zwischen Verständnis für seine Fehler und scharfer Herabsetzung selbst seiner grössten Leistungen. Schon für seine Zeitgenossen war er von Geheimnissen umwittert. Es gibt kaum eine Persönlichkeit der Geschichte, von der wir so viel und so wenig wissen wie von ihm. Um Alexander verstehen zu können, muss man sich mit seinem Leben genauer auseinander setzen. Unbestritten bleibt jedoch die Tatsache,dass Alexander durch alle Zeiten, auch unter dem Diktat grösster Homophobie, ein Beispiel für den freien Umgang mit Homosexualität war. Das alles beschreibt Roger Peyrefitte im dritten und letzten Teil seiner grossen Alexander-Trilogie.
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