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England 1996, 90 Min., deutsch synchronisiert oder englische Originalfassung / Schweden 1995, 88 Min., schwedische Originalfassung oder deutsch synchronisiert
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Die Zeit der ersten Liebe bedeutet neue, bisher unbekannte Gefühle, Hoch und Tiefs, Freuden und Schmerzen. Wer sich als Junge dann auch noch in seinen besten Freund verliebt, hats normalerweise nicht besonders leicht der ist nämlich garantiert nicht schwul. Das ist die beste Ausgangslage für einen märchenhaften Coming-out-Film. Sebastian, ein knackiger schwedischer Junge, verliebt sich in Ulf, was wir ja verstehen können, wenn wir uns Ulf ansehen. Die beiden verbringen einen grossen Teil ihrer Freizeit zusammen, und nachdem sie eines Abends sich zuhause gegenseitig geschminkt und zusammen gebadet haben, versucht Sebastian, seinem Freund einen Kuss zu geben. Jetzt weiss er, dass er schwul ist. Ulf bringt ihm bei, dass er auf Frauen steht, aber bleibt trotzdem sein Freund; die Eltern unterstützen sein Coming-out. Ein süsses, schwedisches Märchen denn auch in Schweden gibt es trotz schwuler Partnerschaften noch weit weniger Toleranz, als viele glauben wollen. Der Film lebt denn auch weniger von seiner Story als von Sebastian und Ulf, mit denen sich junge Schwule identifizieren können.
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