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Die Zeichen sind deutlich: Teenie Megan mag kein Fleisch, sie hört gerne Melissa Etheridge, und wenn sie ihren Freund küsst, denkt sie an ihre Cheerleader-Kolleginnen. Grund genug, sie in das Umerziehungslager "True Directions" einzuweisen. In diesem Camp soll Megan mit anderen "verwirrten Seelen" in einem Fünf-Stufen-Programm das wahre Hetero-Dasein eingetrichtert bekommen. Auf dem Programm stehen Kochen, Putzen und Sitzhaltung, für die Jungs gibt es Holzhacken, Autoreparatur - und Sitzhaltung. Was die Campleitung allerdings nicht bedacht hat, ist, dass mann/frau unter Gleichgesinnten erst so richtig auf den Geschmack kommt, zumal Trainer Mike, grandios besetzt mit Vogue-Model und Supertunte RuPaul, einst selbst mal schwul war und nicht nur einmal seine wahren Gefühle unterdrücken muss. Deshalb brodelt das Camp nur so von Homosexualität. Nachts besuchen die Jungs und Mädels heimlichn die nahegelegene Schwulen- und Lesbendisco, und es kommt, wie es kommen muss: Megan verknallt sich - die Jungs und Mädels verlieben sich in ihresgleichen. Bei der offiziellen Abschiedsfeier des Camps für die "Umprogrammierten" kommt es schliesslich zum grossen, überraschenden Finale... Dieser Film ist eine knallig-bunte Satire auf die Normierung von Jugendlichen mit einer Prise John Waters. Die Regisseurin greift dabei mit ihrem Debütfilm kein fiktives Thema auf: in den USA gibt es sogenannte "Umprogrammierungs-Camps" wirklich - wenn sie auch nicht so lustig sein dürften wie in diesem Film!
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