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Unsere Schweizer Cervelat-Prominenz hat wieder zugeschlagen: Haymo Empl bringt schon sein nächstes Buch. Nachdem die Kritik seinen Erstling in der Luft verrissen hat, wird auch dieses Buch mit Häme überschüttet. Doch einen süffigen Krimi kann man nicht mit Thomas Mann vergleichen, und Haymo Empl hat einen lockeren, spannenden Schreibstil entwickelt, der "Attila" zu einer unterhaltenden Ferienlektüre werden lässt. Eigentlich wäre alles perfekt: Atilla ist der männlichste Schwule der Stadt, seines Zeichen Türsteher und seine beste Freundin, Jasmin Jade, Hure mit Leib und Seele. Zusammen sind sie ein unschlagbares Dream-Team, bis eines Tages ein prominenter Politiker in Jasmins Bordell unter rätselhaften Umständen während des Liebesspieles stirbt. Atilla und Jasmin finden bald heraus, dass der Mann einem Anschlag zum Opfer fiel. Als dann der nächste Promi stirbt, ersetzen die beiden den Toten kurzerhand durch einen Doppelgänger und versuchen, die mysteriösen Morde selbst aufzuklären. Bald schon finden sie sich in einem Netz aus Intrigen, Macht und Korruption wieder. Dass da noch eine neurotische Psychologin, ein depressiver Arzt und der Besitzer eines Schönheitsimperiums mitmischen, macht die Sache auch nicht einfacher. "Attila" ist ein rasend schneller Roman und aus Reizthemen gestrickt klar, dass am Schluss alles anders kommt als erwartet.
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