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In "Die Tafeln der Maeve" erzählt Samasow die Geschichte der deutschen Archäologin Helen, die nach Irland fährt, um die Bedeutung von Zeichen auf einer Serie von Steintafeln zu entziffern. Dort gerät sie durch ein Zeitloch in die Jungsteinzeit und landet in einer Siedlung von Frauen, die auf ihre Ankunft zu warten scheinen. Sie begegnet einem spätmatriarchalischen Clan und dessen Stammesmutter Maeve, die von den männlichen "Langbeinern" vertrieben werden und übers Meer nach Avalon flüchten müssen. Helen erfährt, daß sie auserwählt wurde, den Frauen bei ihrer Flucht zu helfen. Getrieben durch die Liebe zu der jüngsten von Maeves Töchtern, Anachytha, entschliesst sich Helen, das matriarchalische Erbe in ihre Zeit hinüberzuretten; sie nimmt das sagenumwobene Schlangenhalsband an sich, um es vor den habgierigen Langbeinern zu wahren. Dies ist ein faszinierender Fantasy-Roman, der Abenteuer, Liebesgeschichten, irische Volkssagen und eine Einführung in die neolithische Zeit zugleich in sich vereint. Magliane Samasow erzählt in stürmischem Tempo vom Untergang des Matriarchats, vom Schicksal der frauenzentrierten Kulturkreise, und von einer aussergewöhnlichen Liebe zwischen zwei Frauen aus verschiedenen Zeiten.
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