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Bernhard und Edvard wollen ihre Beziehung besiegeln und haben den gesamten Freundeskreis dazu eingeladen - da steckt Edvard seinem Geliebten einen goldenen Ring an den Finger und löst damit eine Lawine von Emotionen in Bernhard aus. Plötzlich wird der junge Lehrer von Bildern vom Krieg heimgesucht, von einem blonden Jungen mit teichblauen Augen und von Blutspuren im Schnee. Bernhard begibt sich auf die Suche nach dem Schlüssel zu diesen Rätseln; dabei kreuzen viele Menschen seinen Weg: der schweigsame Vater, der eigene Geheimnisse wahrt; die grelle Stewardess Kim; der alternde Schwule Raimondo; Fred, der Gigolo; die Träumerin Roswitha; Bernhards willensstarke Mutter Lydia. Die Erlebnisse dieser Menschen fügen sich wie Puzzlestücke zusammen, und aus den scheinbar widersprüchlichen Facetten wird ein Ganzes. Stephan Niederwieser verleiht seinen Figuren Tiefe und Eigenwilligkeit. Er erzählt von vielschichtigen Lebenswegen und -situationen und entwirft dabei ein Bild aktueller schwuler Erfahrungen.
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